Was tut sie da bloß?

Alles eine Frage der Einstellung?!
Zusammen durch dick und dünn – mit blindem Verständnis füreinander… wer wünscht sich das nicht?
Ich bin als Hundehalter*in gefragt, achtsam und der Art entsprechend mit meinem Hund umzugehen, aber auch das Leben mit meinem Hund gemäß den Ansprüchen unserer Gesellschaft anzupassen. Meiner Meinung nach
- sollte ich mir Wissen über seine Bedürfnisse aneignen und diese im Zusammenleben berücksichtigen
- sollte ich ihn als hochsoziales Wesen begreifen
- sollte ich ihn lesen können
- sollte ich ihm beibringen, wie ich aussehe oder wie ich klinge, wenn ich etwas Bestimmtes von ihm möchte
- und letztendlich sollte ich mir die Kompetenz aneignen, meinen Hund durch alle schwierigen Situationen hindurchführen zu können.
Meines Erachtens nach ist es fair und für meinen Hund erst dann verständlich, wenn wir diese Rollenverteilung im Kleinen und unter reizarmen Bedingungen trainieren, damit sie unter Stress gelingt. Auf diesem Grundgedanken baut mein Training auf.
Alles eine Frage des Trainings?!
Der Hund und der Mensch bilden eine wunderbare und einzigartige Symbiose, aber sie kommunizieren an der ein oder anderen Stelle auf unterschiedliche Art und Weise. Wir sind gefordert, unsere Ausdrucksweisen aufeinander abzustimmen. Deutsch ist wie eine Fremdsprache für den Hund. Wie können wir nun einander verstehen lernen? Wie oft stellen wir uns ratlos die Frage: „Was tut er da bloß?“
Wörter oder Signale gilt es ganz klassisch zu konditionieren. „Der Name“, „Leg Dich“, „Komm her“, „Lass das“ und „Okay, mach was Du willst“ sind nach meinem Verständnis von Hundehaltung durchaus ein Grundstein an sinnvollen Wörtern, mit denen der Hund etwas verbinden sollte. Dieses Vokabular existiert nicht von Geburt an, sondern sollte wohlwollend eintrainiert werden.
Darüber hinaus kommunizieren wir als Lebewesen vor allem mit unserem Körper. Mimik, Blicke, Körperspannung, Bewegung und die Verwaltung von Räumen sind Grundlagen unserer Kommunikation und oftmals der kleinste gemeinsame Nenner. Es wäre schön, wenn wir als Mensch unseren Körper so bewusst einsetzen könnten, dass es dem gegebenen Signal nicht widerspricht oder vielleicht sogar das gesprochene Wort überflüssig macht. Wäre es nicht wunderschön, wenn ein Blick genügen würde? Würde es das Zusammenleben nicht sehr vereinfachen, wenn wir verstehen würden, was uns unser Hund mit seiner Ausdrucksweise sagen will? Auch diese gilt es zu trainieren und zwar immer und ein Leben lang und mit jedem „Gegenüber“ neu. Ich biete mit meiner Arbeit die Unterstützung Eures Trainings an.


Alles eine Frage der Erfahrung?!
„Selbstvertrauen ist leise – es ist die Unsicherheit, die laut ist.“
Mein Ziel im Hundetraining ist es, Dich und Deinen Hund zu unterstützen und Dich zu inspirieren, sicher und leise durchs Leben zu gehen. Dafür möchte ich gerne mein Wissen nutzen, Dir als Hundehalter bewusst zu machen, wie Du gerade mit Deinem Hund kommunizierst und wie das auf Deinen Hund wirkt. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einer Verständigung im Weg stehen.
Ich heiße Anja – ich bin Jahrgang 1969 – und habe seit meinem 8. Lebensjahr Hunde und Pferde. Bereits 2008 hat meine über alles geliebte Hündin Wilma mich dazu gebracht, mich intensiv mit Hundeverhalten und dessen Training zu beschäftigen und ich konnte in einer alteingesessenen Hundeschule als Trainer Erfahrungen sammeln. Als ich 2020 auf dem Jakobsweg unterwegs war, beschloss ich meine Passion zu meiner Profession zu machen und begann eine 2-jährige Ausbildung bei dem Ausbildungsinstitut „kynologisch“. Hier konnte ich umfangreich und fundiertes Fachwissen gewinnen, welches ich in einer theoretischen und praktischen Prüfung unter Beweis stellte. Auch heute besuche ich noch zahlreiche Seminare im Jahr, habe jede Menge Freude daran und bilde mich stets weiter.
Im Rahmen meines Trainings möchte ich gerne Deine Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Ausdrucks Deines Hundes lenken. Erst wenn man jedes kleinste Detail exakt wahrnimmt und seinen Hund in seinen Feinheiten lesen kann, kann man Einfluss auf sein Verhalten nehmen. Das ist quasi die Vorbedingung für das wohlwollende Trainieren von Hunden.
Ein Hauptteil meines Trainings findet daher am „Longierkreis“ oder am „magischen Viereck“ statt. Hier kann ich unter immer ähnlichen Bedingungen Verhalten sichtbar machen und damit benennen, reflektieren und trainieren. Dieses geschieht in meinem Training mit dem exakten Blick auf die körpersprachliche Kommunikation und dem Etablieren des zugewandten Miteinanders von Hund und seinem Hundehalter, um Konfliktsituationen gelassen zu meistern. Perfektion einer Bewegungsausführung ist dabei eher genauso wenig gewünscht wie unkontrollierte Dynamik. Den von uns allen gewünschten Freilauf kann ich in dem Moment zulassen, wenn ich mir mit meinem Hund die Gemeinschaft als höchstes Gut erarbeitet habe und mein Hund diese Gemeinschaft nicht unkontrolliert verlässt. Dazu gehört viel Training in der Nähe, sodass man voller Vertrauen in sich selbst und in seinen Hund Bewegung auf Distanz zulassen kann. LEISE – ganz LEISE!